Mehr Bewusstsein hilft Risiken senken
Leider gibt es keine verbindlichen Faustregeln, wie man eine Schlafapnoe sicher vermeiden kann. Allerdings steht medizinisch fest, dass bestimmte Faktoren das Risiko einer Erkrankung erhöhen - und manchen wiederum können Sie selbst entgegen wirken.
Grundsätzlich kann man zwischen anatomischen und verhaltensbedingten Risikofaktoren unterscheiden. Während an den körperlichen Voraussetzungen selten etwas zu ändern ist, können Sie auf den persönlichen Lebenswandel durchaus Einfluss nehmen. Dies bedeutet: Je bewusster Sie generell mit Ihrer Gesundheit umgehen, desto günstiger wirkt sich das auf Ihr persönliches Risiko aus.
Diese Faktoren erhöhen das Risiko, an einer Schlafapnoe zu erkranken:
- starkes Übergewicht
- Diabetes mellitus Typ II
- üppige Mahlzeiten am Abend
- übermäßiger Alkoholgenuss (v. a. abends)
- Rauchen
- unregelmäßige Schlafenszeiten (z.B. bei Schichtarbeit)
- Schlaf- und Beruhigungsmittel (ausgenommen rein pflanzliche Präparate)
- erbliche Vorbelastung
- Engstellen im Nasen-Rachen-Raum (z.B. durch vergrößerte Mandeln)
- verkürzter Unterkiefer
- schwere Nasenatmung (Polypen)
Bewusster leben hilft vorbeugen
Einige dieser Risiken können Sie ganz einfach selbst positiv beeinflussen. Sie haben schon viel gewonnen, wenn Sie zum Beispiel nach Feierabend öfter zur Tasse Tee statt zum Glas Wein greifen, abends auf kleinere Portionen beim Essen achten oder generell ein wachsames Auge auf Ihr Gewicht haben. Sie verbessern damit sofort Ihre Schlafqualität und beugen zusätzlich einer eventuellen Schlafapnoe vor.