Eine Krankheit mit vielen Gesichtern
Der immer wiederkehrende Atemstillstand bleibt im Schlaf weitgehend unbemerkt. Dennoch können Sie der Schlafapnoe auf die Spur kommen: Die Erkrankung äußert sich in vielen verschiedenen Symptomen, über die Sie sich hier informieren können.
Das auffälligste und häufigste Warnzeichen ist die permanente, starke Tagesmüdigkeit. Anders als bei einer „normalen”, punktuellen Erschöpfung kämpfen die Betroffenen mit regelrechten Schlafattacken, die sie kaum kontrollieren können.
Derart unausgeschlafen fühlt man sich kraftlos und abgeschlagen - so ist es kein Wunder, dass dies auf Dauer die gesamte Lebensqualität beeinträchtigt. Den Alltag aktiv zu gestalten, fällt den Betroffenen zunehmend schwer; sie sind nervös, reagieren in Stress-Situationen übertrieben gereizt und sind kaum mehr belastbar. Insgesamt lässt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit stark nach.
Diese und andere Symptome sind ernstzunehmende Signale:
- lautes, unregelmäßiges Schnarchen ("Schnarchen - Stille - Luftschnappen")
- Husten und Röchelgeräusche im Schlaf
- Albträume
- nächtliches Schwitzen
- häufige Toilettengänge während der Nacht
- tagsüber ständige Müdigkeit mit Einschlafzwang
- schnelle Erschöpfung
- Konzentrationsschwäche
- Nervosität, Gereiztheit
- Einschlafen am Steuer eines Fahrzeugs (Sekundenschlaf)
- Kopfschmerzen, vor allem morgens
- Schwindelanfälle
- sexuelle Störungen bis hin zur Impotenz
- deutliche Gewichtszunahme
Natürlich treten nur in seltenen Fällen viele oder gar alle Symptome gleichzeitig auf. Für welche Beschwerden man besonders anfällig ist, hängt vor allem vom individuellen Gesundheitszustand und der generellen körperlichen Konstitution ab. Dennoch gibt es einige grundsätzliche Risikofaktoren, die sich ungünstig auf die Entwicklung einer Schlafapnoe auswirken. Hier erfahren Sie mehr darüber: Risikofaktoren.